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Vize-Weltmeister!

Lakatas sensationelle Aufholjagd in den Alpen

Angeführt wurde die Mannschaft von Lokalmatador und amtierenden Marathon Europameister Alban Lakata. In ihn setzten insbesondere seine österreichischen Landsleute all ihre Medaillenhoffnungen. Als zweiter Topfahrer wurde Wolfram Kurschat auf die für Ihn ungewohnt lange Strecke geschickt. Der 24-jährige Robert Mennen ergänzte die Herrenfraktion des Teams. Bei den Damen trat die zweimalige britische Marathon Meisterin Sally Bigham gegen die starke internationale Konkurrenz an.

Am Sonntagmorgen wurde das Rennen der Herren über 104km mit alpinen 3800 Höhenmetern um gestartet, bevor 15 Minuten später die Damen über die Wettkampfdistanz von 83km auch auf die Jagd nach Edelmetall geschickt wurden. Viel Zeit zum Einrollen blieb allerdings keinem der Akteure galt es doch bereits nach wenigen hundert Metern den ersten Berg mit bis zu 28% steilen Rampen zu erklimmen.
Kurschat, jüngst zum dritten Mal in seiner Karriere deutscher Cross-Country Meister geworden, setzte sich in der Anfangsphase des Rennens blendend in Szene und biss sich in der von ihm mit initiierten Spitzengruppe fest. Teamkollegen Lakata plagten hingegen andere Sorgen: Ein Defekt zwang ihn in der zweiten von insgesamt sechs Feedzonen zum Boxenstopp bei Teammechaniker Hartwich. Es galt – während ein Konkurrent nach dem anderen enteilte – die komplette Vorderradbremse auszutauschen. Alban selbst half seinem Mechaniker beim Schrauben. Dank dieser sich perfekt ergänzenden Teamleistung konnte Alban bereits nach ca. zwei Minuten wieder die Verfolgung der enteilten Mitstreiter aufnehmen und das mit nur einer Devise: Volldampf!!!
Platz um Platz machte er gut. Nach zwei Dritteln der Renndistanz lag er sensationell bereits auf Platz 6, doch damit war sein unbändiger Vorwärtsdrang an diesem Tag noch nicht gestillt.

Am Fuße des langen Schlussanstiegs hinauf zur Bergstation der Schöckl Seilbahn, überholte Lakata sogar Teamkollegen Kurschat. Angelangt an der Bergstation, auf dem mit 1495 m über NN höchsten Punkt des Rennens, wagte Lakata das, was nach dem bisherigen Rennverlauf unmöglich schien: Er griff nach den Medaillen bei seiner Heim-WM.

Zu diesem Zeitpunkt war Kurschat - als starker Bergfahrer - immer noch dicht auf seinen Fersen. Im Finale wartete die alles entscheidende 20km lange Schlussabfahrt auf die bereits von den Strapazen gezeichneten Fahrer. Die auf dem Gipfel postierte Zeitnahme wies Lakata mit nur 56sec Rückstand als Drittplatzierten hinter dem belgischen Spitzenreiter Roel Paulissen aus. Dazwischen, mit ca. 30 Sekunden Vorsprung rangierte noch der Russe Medvedev. Für hunderte von Zuschauern war das Ganze im Zielraum live auf der Videoleinwand zu verfolgen.

Der Zielsprecher schwört das Publikum auf eine mögliche Sensation ein: „Kann Lakata noch zum Spitzenreiter Paulissen aufschließen?“ Medvedev fiel inzwischen mit Defekt in der ruppigen Abfahrt zurück. Der Streckenfunk überschlugt sich, indessen lag Alban auf nur noch 30 Sekunden hinter Paulissen. Die Spannung im Zielraum stieg ins Unermessliche. Alle starrten gespannt auf die Videowand. Minuten vergingen. Dann bog das Führungsmotorrad ums Eck, gefolgt von Roel Paulissen. Damit neuer und alter Marathonweltmeister.

Alban Lakata aber krönt seine gigantische Aufholjagd bei den Titelkämpfen in seinem Heimatland mit dem Vize-Weltmeistertitel und dem Gewinn der Silbermedaille. Jubelnd fährt er unter dem tosenden Applaus der Zuschauer auf Rang zwei über die Ziellinie!
Lakata im Ziel sichtlich bewegt: „Unglaublich. Meine Beine waren heute der reine Wahnsinn. Silber bei der WM zuhause, unglaublich!“ Nur kurz haderte Lakata mit dem Defektpech, schnell gewann die Freude über den Gewinn der Silbermedaille die Oberhand und er ließ sich im Interview von Lakata Rufen der Zuschauer feiern.

Auf Rang fünf bereits folgte Wolfram Kurschat. Völlig erschöpft meinte er noch im Zielraum: „Ich habe meine letzte Energie in den Schlussanstieg gesteckt. Das ich vom Gipfel dort oben überhaupt noch heile wieder hier unten angekommen bin habe ich zu großen Teilen meinem Rotwild Fully zu verdanken, die Kraft reichte gerade noch mich am Lenker abzustützen.“

Als Dritter im Bunde rangierte auch Robert Mennen zwischenzeitlich in den Top20, bevor er letztlich defektbedingt auf Rang 28 das Ziel erreichte.

Die zweifache britische Marathonmeisterin Sally Bigham, die im Saisonverlauf bereits den Sieg in der Gesamtwertung der Rocky Mountain Marathon Serie 2009 für sich verbuchen konnte, arbeitete sich im gesamten Rennverlauf beharrlich von Platz 20 bis auf Rang 10 nach vorne und etabliert sich somit – wie auch Ihre männlichen Teamkollegen – in der Weltspitze der MTB Ausdauerathleten.

 

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Alban Lakata

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Wolfram Kurschat

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Sally Bigham

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Robert Mennen

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Alban Lakata

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