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24 Stunden: Adrenalin pur

Kim Tofaute und Benjamin Brochhagen werden Vize-Weltmeister

Nach dem „Probelauf “ im Münchener Olympiapark vor einigen Wochen war für das 24h Duo des Teams das Saisonhighlight gekommen: Die 24h Weltmeisterschaft im bayrischen Sulzbach-Rosenberg.
Für die WM hatten sich Kim und Benny einiges vorgenommen, ein Platz auf dem Treppchen war das angepeilte Ziel. Das Material wurde optimiert, die Taktik überdacht und Abläufe möglichst verkürzt. Nach dem Rennen in München wussten beide, dass in 24 Stunden viel passieren kann und man auf fast alles gefasst sein muss.

Auf dem Gelände der Maxhütte hatten die Veranstalter einen 7,1 km langen Rundkurs abgestreckt. Nach dem Start am Samstagmittag nahm Kim direkt das Heft in die Hand. Um von vornherein Druck machen zu können, wechselte das Duo nach jeder gefahrenen Runde. Es lief gut, der Ergon Produktentwickler und der PR-Manager des Teams hatten einen guten Rhythmus gefunden und fuhren mit drei Teams an der Spitze des Feldes. Doch dann – zwei Stunden nach dem Start – erwischte es Kim in einer schnellen Schotterkurve. Er zog sich bei einem Sturz Schürfwunden zu, konnte das Rennen aber gleich fortsetzen. Dennoch verlor das Topeak Ergon Duo die Konkurrenz aus den Augen und rutschten auf den vierten Rang ab. Nach 10 gefahrenen Stunden lagen Kim und Benny wieder auf Position drei und die schweren Nachtstunden standen erst noch an. Es konnte also noch spannend werden und die Entscheidung war noch nicht gefallen.

Um zwei Uhr in der Nacht, wurde das Tempo verschärft. Schnell war der Rückstand auf die Zweitplatzierten verkürzt und die Mannschaft mit einer harten Attacke abgehangen. Bis in die frühen Morgenstunden hielten Kim und Benny das Tempo hoch und bauten den Vorsprung auf das Team Conway auf über 10 Minuten aus. Das in Führung liegende AS Group - Quantec Mannschaft hatte inzwischen eine zweite Überrundung heraus gefahren, so dass sich die zwei Fahrer defensiv an die Hinterräder der Topeak Ergon Fahrer hingen.

Bis in die letzten Runden wechselten Kim und Benny Runde um Runde, um das Tempo hoch zu halten. Der Vorsprung auf Platz 3 wuchs stetig, so dass keine Gefahr mehr drohte. Zum Ende des Rennens wurde es aber noch mal spannend. Kim übergab exakt 18 Minuten vor 13 Uhr zum letzten Mal an Benny. Es lag an ihm und seiner letzten Kraft, ob noch eine weitere Runde gewertet wurde. Er gab noch einmal alles, 20 Sekunden vor Zielschluss war es geschafft, das Rennen beendet und der Vize-Weltmeistertitel gesichert.

Benny sagte nach der Zieldurchfahrt: „Toll, dass es mit dem Vizetitel geklappt hat. Nach meinem Trainingssturz vor drei Wochen und dem nicht ganz so umfangreichen Training, freue ich mich umso mehr. Danke auch an unsere Betreuer. Ohne die Helfer im Hintergrund ist so ein Rennen nicht möglich.“ Auch Kim hatte nur positive Worte: „Klar ärgert mich der Sturz, aber Benny und ich haben gut zusammen gefunden und wir haben uns optimal ergänzt. Das ist ein perfektes Wochenende für das Team. Nach dem Marathon Vize-Weltmeistertitel durch Alban und jetzt unserem Erfolg. Was soll ich sagen, Wahnsinn!“

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Die Vize-Weltmeister (v.l. Benjamin und Kim)

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Perfekter Wechsel. Kim geht wieder auf die Strecke

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Erschöpft nach dem Rennen. Kim und Benny

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